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Kautschuk ist für viele der umwelt- freundliche Saft aus Gummibäumen, der armen Indianervätern Arbeit gibt und deren Kinder satt und glücklich macht. In Wahrheit hat das nichts mit Öko zu tun, sondern ist schon seit Jahrzehnten Synthese-Kautschuk. Verschiedene Varianten haben sogar einen relativ hohe Schwer- metallgehalt oder sind mit Pilz- und Algengiften für die Verwendung auf Dächern ausgerüstet. Kautschuks sind so unterschiedlich wie Formel-1-Reifen und Kaugummi.
Butyl-Kautschuk ist extrem dehnbar, chemisch allerdings so instabil, daß sich das Material sogar mit Benzin verkleben läßt. Das mag für eine Teichdichtung ein Problem sein, weil im Bodenschlamm reichlich Kohlenwasserstoffe entstehen.
Wir empfehlen es daher nicht!
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EPDM-Kautschuk
Die verschiedenen Sorten sind ebenfalls sehr unterschiedlich, in der Regel jedoch chemisch deutlich robuster. Aus diesem Vorteil entsteht der gleiche Nachteil wie bei PE: Was chemisch sehr stabil ist, kann man nicht anlösen, um es zu verkleben.
Die besonders stabilen Kautschuks werden entweder an beschichteten Stellen thermisch verschweißt (was aber nicht jedem gelingt) oder es kommen Klebebänder mit unvulkanisiertem Kautschuk zum Einsatz. Die sind allerdings sehr teuer und erfordern etwa 10 mal mehr Zeit als z.B. eine PVC-Naht. EPDM ist daher bei Sonderformen sehr teuer.
Problematisch sind einige mecha- nische Eigenschaften wie der extrem geringe Weiterreiß-Widerstand (siehe Tabelle).
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Orientierungsdaten für EPDM
Im Gegensatz zu PVC und PE werden die Maße bei EPDM auf der Basis des anglo-amerikanischen Zoll- und Fußsystems angegeben.
Die umgewöhnlichen Maße lassen daher keinen Rückschluß auf bestimmte Folienqualitäten zu. Die Maße sind alle und immer 'krumm'.
Rollen-Abschnitte
jeweils ganze Meter
1,14 mm dick,
Rollenbreiten:
4,57 / 6,10 / 7,62 / 9,15 / 12,2 / 15,25 m
1,5 mm dick:
Rollenbreiten:
6,1 / 9,15 / 12,2 / 15,25 m
Mehr Informationen und Bestellmöglichkeiten
dazu im NaturaGart-Shop
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