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Grenzwerte: Stickstoff |
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Der Fischkot ist das geringere Problem. Die NaturaGart- Filtertechnik sorgt zuverlässig dafür, daß Sie diese Partikel aus dem Wasser bekommen.
Fischfutter enthält viel Eiweiß und dieses wiederum viel Stickstoff. Der Stickstoff wird beim Menschen mit dem Harn ausgeschieden. Die Funktion der Nieren übernehmen bei den Fischen die Kiemen: Sie nehmen nicht nur den Sauerstoff auf, sondern geben auch Ammoniak an das Wasser ab. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn kein Ammoniak im Wasser vorliegt. Unterhalb von pH 7 ist dies nie der Fall und kein Fisch hat damit Probleme.
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Oberhalb von pH 7 wandelt sich jedoch das im Wasser vorhandene Ammonium in Ammoniak um. Bis pH 7,5 kommen die meisten Arten damit noch klar. Oberhalb dieses Wertes eskaliert jedoch die Situation: Die Fische haben die gleichen Probleme, die wir Menschen mit einem totalen Nierenversagen haben. Die Stickstoffverbindungen überschwemmen den Körper und vergiften innerhalb weniger Tage so viele Zellen, daß der Tod unvermeidlich wird.
In stabilen Systemen wird diese Situation vermieden, weil die Unterwasserpflanzen das Ammonium als Dünger nutzen und einbauen. Die Ammonium-Mengen sind dann so gering, daß auch bei hohen pH-Werten kaum Ammoniak im Wasser entsteht.
Wo auf Pflanzen verzichtet wird, sind Probleme daher vorprogrammiert. Die Ammonium-Konzentrationen werden ansteigen, bei hohen pH-Werten steigt damit die Vergiftungsgefahr.
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Unabhängig von dem direkten Einbau in die Pflanzen, gibt es einen weiteren Weg, um die Ammonium-Konzentration zu verringern. Bestimmte Bakterien wandeln bei ausreichendem Sauerstoff das Ammonium in Nitrit um. Das ist zwar noch deutlich giftiger als Ammonium, wird aber in einem weiteren Schritt von anderen Bakterientypen in das dann weitgehend ungiftige Nitrat umgebaut.
Praktisch alle Biologiebücher schildern dies als perfekt ablaufende Arbeitsschritte. Bei ausreichendem Sauerstoffgehalt dürften danach weder Ammonium noch Nitrit nachweisbar sein. Die Praxis ist jedoch vielschichtigerer als die Bilderbücher: Auch bei weitgehender Sauerstoffsättigung fanden wir mit etwas aufwendigerer Analytik immer alle Abbauprodukte gleichzeitig. Nur mit Unterwasserpflanzen läßt sich das Problem nach unserer Auffassung letztlich vollständig lösen.
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Alle pflanzenfreien Lösungsversuche schieben lediglich das Problem vor sich her. Auch wenn es gelingt, Ammonium und Nitrit weitgehend zu oxidieren: Das Nitrat bleibt im System, wird nur durch Wasserwechsel verdünnt oder durch Algen verbraucht.
Letztere übernimmt dann wieder die Filtertechnik und exportiert so den Stickstoff aus dem System.
In Anlagen mit schlechtem Wirkungsgrad wird immer eine leichte Algentrübung vorhanden sein, die die Stickstoffverbindungen aufnimmt. Das NaturaGart-System einschließlich einer UV-Anlage stellt jedoch ein derart extrem klares Wasser her, daß es kaum noch Algen gibt, die diesen Stickstoffexport sicherstellen können. Das ist immer dann extrem, wenn es sich um minimale Wasservolumina handelt, die oft 10 - 20 mal pro Tag durch das Filtersystem geleitet werden. Das führt zu einer fast 100%igen Algenelimination.
Wir empfehlen daher dringend, solche extrem gereinigten Systeme mit einem Pflanzenbecken zu kombinieren.
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