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Grenzwerte: Kohlendioxid |
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Problem meist unterschätzt
Hohe Kohlendioxid (CO2)-Konzen- trationen) behindern die Aufnahme des Sauerstoffes. Die Fische werden unruhig, torkeln und werden in einem späteren Stadium praktisch narkotisiert.
Eine höhere Wasserhärte wirkt durch das größe Säurebindungsvermögen weniger kritisch.
Mit viel Regenwasser verdünnte ältere Teiche mit weichem Wasser werden eher kritisch.
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Problem in älteren Teichen
Das Kohlendioxid entsteht aus dem Abbau der Sedimente am Teich- grund.
Probleme treten meist nur in älteren Teichen in zu langen Vereisungs- phasen auf. Ein Freihalten kleinerer Eisflächen und das ‘Abschäumen’ des CO2-Überschusses ist leicht möglich.
Auch im ersten Winter haben viele Teiche jedoch bereits genug Sediment, um bei dreimonatiger Vereisung kritisch zu werden.
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Oft stört das Defizit
Viele Anlagen werden jedoch eher durch einen CO2 -Mangel beeinträchtigt. Durch intensive Wasserbewegung und durch das Einblasen von Luft wird CO2 aus dem Wasser getrieben, so daß es praktisch völlig frei davon ist. Auch Pflanzen können das CO2 fast weitgehend verbrauchen.
Wenn eine Konzentration von 1 mg/l unterschritten wird, wird die Atmung so stark behindert, daß typische Kiemenschwellungen auftreten.
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Der Grund dafür ist eine zu starke Abgabe von CO2 aus dem
Blut.
Damit ist das Puffersystem des Blutes nicht mehr funktionsfähig,
es wird so alkalisch, daß die Fische auch bei ausreichendem
Sauerstoffgehalt Probleme bekommen.
Ein zusätzlicher Nebeneffekt ist der Anstieg des pH-Wertes im Teich. Dadurch kann das Ammoniak kaum noch über die Kiemen ausgeschieden werden, es verätzt die Kiemen, die dadurch teilweise absterben. Viel Wasserbewegung erreicht also oft das Gegenteil!
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