Die Größe
Die Größe des Filtergrabens hängt von der Teichgröße, dem Wasser- volumen und vor allem von der Art der Nutzung ab.
Bei den meisten Schwimmteichen reichen etwa 20% der Oberfläche, bei intensiven Fischtzuchten ist der Filtergraben gelegentlich sogar größer als der Produktionsteich.
Je größer der Filtergraben ist, desto perfekter wird die Sedimentation der Schlammpartikel sein.
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 Filtergraben (rechts) und Teich müssen zueinander passen. Das rechnen die Berater von NaturaGart |
 Die richtige Mischung der Teichpflanzen entscheidet über Funktion und Pflegeaufwand |
Das Bau-Prinzip
Der Filtergraben ist überall dicht bewachsen.
Die Pumpe steht am Ende des Grabens und fördert das Wasser zur Quelle eines Baches. Dadurch sinkt der Wasserspiegel im Graben und das Wasser strömt aus dem jetzt einige Zentimeter höher liegenden Teich nach.
Weil diese Leitung am Boden des Teiches endet, wird schlammiges Sediment abgesaugt, das sich dann im Filtergraben absetzt.
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 Teich und Filtergraben sind getrennte Systeme, die oberhalb der Folie durch eine Leitung verbunden sind. Sie endet im Teich an der tiefsten Stelle und saugt daher schlammiges Tiefenwasser an. Die Pumpe steht am Ende des Grabens und schickt das Wasser zu einer oder zu mehreren Quellen |
 Der Filtergraben wirkt auf Wunsch wie ein natürlicher Wiesengraben oder ein etwa meterhohes Röhrichtgebiet. |
Entscheidende Vorteile
Die Pumpe wirkt indirekt, betreibt eigentlich ein Schwerkraft-System.
Das Sediment wird also nicht erst durch eine Pumpe kleingefräst, sondern wird als Grobpartikel transportiert. Die setzen sich dann natürlich auch viel leichter ab.
Ein Teil des Filtergraben-Sedimen- tes wird durch die Pflanzen abgebaut, den Rest muß man meist im Abstand von 5 - 10 Jahren einmal entfernen. |
 Extreme Sedimentation im Filtergraben eines Fischteiches im NaturaGart-Park. Die Pflanzen werden regelrecht zugeschüttet. |
 Eine von 6 großen Filtergrabenanlagen neben dem Unterwasserpark. Sie sind für 30.000 m³ Wasser dimensioniert. |
Was sich nicht absetzt
Falls der Filtergraben nicht groß genug ist und die ganz feinen Partikel nicht sedimentieren, kann man im Quellbereich des Baches einen Außenfilter einsetzen. Der kann dann einen hohen Feinfilter- Anteil haben, weil alle groberen Stoffe bereits im Filtergraben zurückgehalten werden. Vorteil: Lange Reinigungsintervalle, weil oft mehr als 90 % des Schlammes im Graben sedimentieren. |
 Fische zerkauen das Sediment, so daß die Partikel in Fischteichen kleiner sind und schlechter sedimentieren |
 NaturaGart-Kunden erhalten für den Bau des Filtergrabens ausführliche Anleitungen und individuelle Beratung |
Das Sicherheits-Konzept
Oft werden Boden-Abläufe und Rohrsysteme installiert, die unerreichbar unter der Folie liegen und ständig unter hohem Druck stehen. Nichts ist dort reparierbar! Der kleinste Fehler führt zum Totalverlust des Teiches.
Das NaturaGart-Konzept verzichtet auf das Durchbrechen der Dichtung, alle Leitungen sind druckfrei und immer leicht erreichbar. Im Regelfall werden Teich und Filtergraben mit einer Folie ausgekleidet.
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Die Verbindung
An der Verbindungsstelle bekommt der Damm einen V-förmigen Einschnitt. Dort wird das Rohr in ca. 40-50 cm Tiefe - über der Folie - durch den Damm geführt. Dieser Einschnitt wird später wieder mit dem Dammdurchführungs-Bauteil verschlossen. Damit entsteht zwischen Teich und Filtergraben die Trennung, die für die Funktionalität erforderlich ist.
Alles ist leicht zu montieren und setzt keine speziellen Kenntnisse voraus.
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 Dammdurchführung mit eingebautem Schacht für die Zielsaugtechnik. Die Folie ist überall mit der NaturaGart-Verbundmatte abgedeckt. |