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Wunsch und Wirklichkeit |
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Ganz oben auf dem Wunschzettel der Teichbauer stehen Schwimmpflanzen, die man einfach in den Teich wirft. Sie treiben auf dem Wasser, 'bekämpfen' die Algen und blühen wie verrückt von Februar bis November. Der Schönheitsfehler ist allerdings, daß weder Evolution noch Pflanzenzüchter dieses Traumziel jemals erreicht haben. Mit anderen Worten:
Das Edel-Kraut existiert nicht.
Auch wenn etliche Händler das Gegenteil versprechen. |
 Wasserhyazinthen werden als schwimmende Dauerblüher verkauft. Die Tropenpflanzen blühen jedoch nur bei Dauersonne in flachen Schlammbecken mit ca. 20 cm Wasser. Nur wenige Teiche sind so. |
 Realität: Teiche mit klarem Wasser sind so nährstoffarm, daß Schwimmpflanzen darin kaum überleben können. Diese Seekanne wird wie eine Seerose am Grund gepflanzt und bekommt von dort den Dünger. |
Wildpflanzen oder Zuchtformen
Einheimische Wildpflanzen sind sehr winterhart - aber Pflanzen aus Kanada und Sibirien sind eher noch härter. Dafür haben Pflanzen aus anderen Ländern Vorteile, die einheimischen Arten fehlen. So blüht das kanadische Hechtkraut noch zu einem Termin, zu dem einheimische Arten längst damit fertig sind. Darüber hinaus gibt es Züchtungen, die besonders gut blühen. Die meisten Teichbauer wählen eine Mischung aus einheimischen Wildpflanzen und dekorativen Pflanzen und Zuchtformen aus anderen Regionen. |
 Zu den besten Frühlingsblühern gehören Rosenprimeln und Sumpfdotterblumen. Die gefüllte Sorte blüht 2 - 3 Wochen eher und blüht auch deutlich länger ... |
 ... als die ungefüllte, einheimische Wildform, weil sie nicht bestäubt werden kann. Sie bilden allerdings weniger Blüten. Am besten pflanzen Sie beide Formen. |
Welche Pflanzen wuchern?
Möglicherweise will Ihnen ein Freund oder Nachbar etwas aus seinem zugewucherten Teich abgeben. Es gibt Arten, die Sie auf keinen Fall pflanzen sollten (und die sie daher auch nicht im NaturaGart-Angebot finden). Die 'guten' Teichpflanzen wuchern nicht - die wird Ihr Nachbar wahrscheinlich auch nicht abgeben wollen - falls er sie überhaupt hat. Prüfen Sie daher, ob Sie ein Problem von anderen geschenkt haben möchten. |
 Bestimmte Rohrkolben-Arten und Schilf sind an kleinen und falsch gebauten Teichen eher ein Problem. |
 Nette Wieseniris stehen wahrscheinlich weniger auf der Überschuß-Liste Ihre Nachbarn. |
Wenn Sie zu wenig pflanzen
Wo schon etwas wächst, da kommt so schnell kein unerwünschtes 'Unkraut' hoch.
Pflanzen Sie mit zu vielen Lücken, so wird sich in diesen Lücken z.B. Gras ansiedeln.
Tip: Nicht unter 4 Portionen pro Meter Uferlänge pflanzen! Sie können bei knappen Etats besser einzelne Uferstreifen einsäen. Damit schließen Sie den Boden, haben aber nicht die Vielfalt wie beim Pflanzen. |
 Ein dichtes Blätterdach unterdrückt die Konkurrenten |
 Je höher die Pflanze ist, desto sicherer klappt das |
Teichufer-Saat einsetzen
Viele Teichpflanzen kann man nicht gut aussäen, weil das Saatgut z.B. erst durch einen Entenmagen wandern muß, bis es gut keimt. Andere Arten müssen kompliziertere Kalt- und/oder Warmphasen haben. Viele Sorten lassen sich auch nur über Ableger vermehren, weil sie hier überhaupt keine Samen bilden.
Ergänzend zu den Pflanzen bietet NaturaGart daher Saatgutmischungen, die ein attraktives Blütenufer ergeben. |
 Natura-Gart Teichufersaat schafft blütenreiche Ufer - am besten in Kombination mit zusätzlichen Pflanzen. |
 Die Kombination bringt's. So kann die Mischung aus NaturaGart-Ufersaat und zusätzlichen Pflanzen aussehen. |
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