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Teichpflanzen sind unvermeidbar Drucken E-Mail
Diese Überschrift mag Sie zunächst irritieren - aber:
Der Teich braucht zwingend Pflanzen für sein biologisches Gleichgewicht.
Und die Pflanzen brauchen das Wasser. Deshalb leben in Teichen immer Pflanzen. Immer!
Das Problem: Zuerst kommen fast immer die Algen - denn auch das sind Teich- pflanzen. Sie können sich besonders schnell vermehren. Die Frage ist letztlich, ob es bei den Algen bleibt.
Als erstes kommen immer einzellige Algen
Danach treten fast immer Fadenalgen auf.
Wenn man nicht bepflanzt, wird das Ufer oft sehr monoton und wenig attraktiv.
Wer richtig pflanzt, bekommt vom zeitigen Frühling ...
... bis zum Sommer ein sehr schönes, abwechslungsreiches Ufer.
Sie haben also nicht die Wahl, ob Pflanze oder nicht, sondern Sie haben nur die Wahl zwischen Alge und blühfreudiger Schönheit.
Von besonderer Bedeutung sind dabei die Unterwasserpflanzen. Doch während die meisten Algen noch fast wahllos alle Teiche besiedeln, sind die Unterwasserpflanzen bereits stärker spezialisiert. Das Extrem sind die etwa 30 verschiedenen Laichkraut-Arten, die fast alle nur unter ganz bestimmten Bedingungen lebensfähig sind.
In nährstoffarmen Gewässern lebt das Tausendblatt. Das Wasser in solchen Teichen ist klar und das Licht dringt bis auf den Grund.
Wenn das Wasser nährstoffreicher wird, wachsen Pflanzen wie dieses Hornblatt. Weil alle zum Licht wollen, können sie die Oberfläche fast vollständig bedecken.
Unter Normalbedingungen ist der Teichboden bis in eine Tiefe von etwa 2 Metern fast vollständig bewachsen. In Fischteichen entsteht das Problem, daß die Fische die Pflanzen fressen, in Schwimmteichen behindern die Unterwasserpflanzen beim Schwimmen.
In solchen Fällen empfehlen wir den Bau des NaturaGart-Filtergrabens, damit man die beiden Funktionen sinnvoll trennen kann.
Ziel für naturnahe, pflegeleichte Teiche: Unterwasserpflanzen reinigen das Wasser.
Der ´Kompromiß´: Die Pflanzen stehen im Filtergraben - aber dort dafür viel dichter.
Was für Sie wichtig ist:
Wer Teichpflanzen nur nach der Optik einkauft, der hat schon verloren. Die schönsten haben oft (leider) die geringste Wirkung.
Auch auf den Teich kommt es an:
An steilen Hängen und Kiesufern überleben nur wenige Arten. Ufergräben eröffnen viel mehr Möglichkeiten.
Und auch die Dynamik muß man beachten: Ein junger, frisch angelegter Teich braucht andere Pflanzen als einer, bei dem nur nachgepflanzt wird.
Zwischen Geröll wachsen nur wenige Pflanzen. Das ist im Teich nicht anders als im Balkonkasten.
Naturnahe Ufer blühen besser, sind pflegeleichter - und sind viel einfacher und preiswerter zu bauen.
Risiko: Die Wassertiefe
Viele bunte Plastiketiketten vermitteln den Eindruck, daß viele Teichpflanzen gleich gut zwischen 5 und 50 cm Wassertiefe eigesetzt werden könn. Was aber meist verschwiegen wird: Der tiefere Wert gilt z.B. für sehr nährstoffreiche Abwasserteiche. Nur bei viel Dünger haben die Pflanzen genügend Kraft, um aus der Tiefe die Oberfläche zu erreichen und darüber hinauszuwachsen. In den üblichen Gartenteichen haben sie keine Chance.
Nur etwa 10 cm hohe Hungerform des Froschlöffels in einem nährstoffarmen Teich. Er kann nicht tiefer stehen.
60 cm hoher Froschlöffel in einer nährstoffreichen Zone. Bei dieser Düngeration wächst er bis 50 cm Tiefe.
Entscheidend: Pflanze + Info
Wer sich richtig gut auskennt, der kann aus dem NaturaGart-Shop jede Pflanze einzeln bestellen.Wer unsicher ist, wählt am besten eines der NaturaGart- Sortimente. Im Zweifelsfalle können Sie uns eine Skizze Ihres Teiches schicken mit Angaben über Wassertiefen und Uferstruktur - Sie erhalten dann ein unverbindliches und kostenloses Angebot.
Damit Sie alles richtig machen, sind alle Pflanzen detailliert beschriftet und nach Standorten vorverpackt.
Wissen entscheidet über den Erfolg. Jeder Pflanzenlieferung ab 40 Euro liegt diese 32seitige Broschüre bei.
Die Teichpflanzen werden bereits nach Standorten vorverpackt und genau beschriftet.
Die optimale Pflanzzeit
Nach der Blüte bilden viele Arten Ausläufer, breiten sich dadurch aus und lassen den Baustellencharakter verschwinden. Diese Phase beginnt meist im Juni und endet im August/September.
Eine Mai/Juni-Pflanzung ist daher am effektivsten, aber auch spätere Termine sind noch sinnvoll. Viele Teichpflanzen bleiben nämlich auch im Winter grün oder wachsen dann weiter. Die Unterwasserpflanzen leiden meist erst im Februar unter einer längeren Vereisung.
Pflanzen wie das Sumpf-Vergißmeinnicht bilden nach der Hauptblüte Ausläufer ...
... die das Ufer bald so abdecken, daß man die Baustelle nicht mehr sieht.
Ab wann kann man pflanzen?
Weil jedes Gartencenter schneller sein will als die Konkurrenz, gibt es vorgetriebene Teichpflanzen aus Warmwasserbecken heute oft schon ab Februar. Wenn die in das eiskalte Freilandwasser gesetzt werden, ist das Scheitern vorprogrammiert.
Manche Arten starten sehr früh - und dann können wir auch ab März liefern. Andere sind oft erst Anfang/Mitte Mai soweit, daß man sie guten Gewissens ausliefern kann.
Frühstarter: Gefüllte Sumpfdotterblumen starten früher und blühen länger als die Wildform.
Spätstarter: Die Überwinterungsknollen des Pfeilblatt merken tief im Schlamm erst spät, daß der Frühling kommt.
Wie lange kann man pflanzen?
Unterschiedlich: Manche Arten machen beispielsweise eine Sommerpause, sind also nur im Frühjahr und Herbst lieferbar.
Der letzte Ausliefertermin hängt ab von der Zeitdauer, die die Pflanzen zur Vorbereitung auf die Winterruhe brauchen - und das hängst stark vom Wetter des jeweiligen Jahres ab. Bis Ende August ist noch fast alles lieferbar, Ende September hören wir i.d.R. auf.
Für Käufer der NaturaGart-Folien halten wir Teilkontingente auch noch danach verfügbar.
Sommerpause: Wasserhahnenfuß liefern wir im Sommer nur eingeschränkt in einer Überwasserform.
Frühes Ende: Seerosen sind je nach Sorte und Kulturform meist nur bis Ende August lieferbar.
Reibungslos auf Abruf:
Wenn Sie die Folie ausmessen, liegt die Uferlinie bereits fest. Sie können spätestens dann ein Angebot einholen oder die Pflanzen auf Abruf bestellen.
Ihre Bestände sind dann reserviert.
   
 
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